Gießring

Ein Gießring ist eine Möglichkeit die Wassergabe für Pflanzen besser zu dosieren. Dazu wird ein spezieller Ring aus Keramik im Boden eingegraben, so dass nur noch 10 - 20 cm davon heraus stehen. Dann wird die gewünschte Pflanze hinein gepflanzt.

Der Gießring ermöglicht es, nur die Wurzel der Pflanze mit Wasser zu versorgen. Die umstehenden Pflanzen und Wildkräuter erhalten kein Wasser, da eine seitliche Ausbreitung des Wassers im Boden verhindert wird. So wird der Wuchs von Wildkräutern („Unkräutern“) in der Pflanzenumgebung nicht gefördert.

Auch verhindert er, dass Wildkräuter mit Sprossausläufern oder Rhizomen wie Quecke (Elymus repens), Maiglöckchen (Convallaria majalis) oder Gierch (Aegopodium podagraria) in die Wurzel hinein wachsen und mit der Pflanze versetzt und vermehrt werden. Dies hat große Vorteile beim Auspflanzen von Dahlien (Dahlia) oder Blumenrohr (Canna), da diese Pflanzen zum Überwintern aus der Erde entfernt werden müssen und im Frühjahr neu gepflanzt werden.

Auch können bestimmte Stauden und Sträucher durch tiefe Ringe in ihrer Ausbreitung eingeschränkt werden. Jedoch muss dabei darauf geachtet werden, dass ein Teil der Wurzeln regelmäßig entfernt wird, denn sonst kann der Ring platzen.

Eine sehr gute Verwendungsmöglichkeit ist der Anbau von Topinambur (Helianthus tuberosus), da so die stark wasserbedürftigen Pflanzen mit ausreichend Nass versorgt werden und keine Knollen verloren gehen und somit nicht als Wildkraut im Beet verbleiben können.

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