Pfingstrosen umpflanzen

Pflanzen Sie sie nur um, wenn es unbedingt sein muss, denn die Pfingstrosen stellen danach oft für ein oder zwei Jahre das Blühen ein. Nutzen Sie das Umpflanzen gleich zum Teilen. Die Knollen der Pfingstrosen dürfen nach dem Umpflanzen höchstens 5 cm mit Erde bedeckt sein, sonst blühen sie schlecht.

Wühlmäuse jetzt bekämpfen

Wenn Sie jetzt die Wühlmäuse bekämpfen, reduzieren Sie den Schaden im Winter erheblich. Suchen Sie die Gänge in der Nähe von Bäumen oder in der Wiese indem Sie mit einem Stock einstechen und so Hohlräume finden. Legen Sie einen 20 - 30 cm langen Teil des Ganges frei. Wenn ein oder beide Gangenden innerhalb von 6 - 12 Stunden zugewühlt „verwühlt“ werden, ist der Bau von einer Wühlmaus bewohnt. Die in das Loch gewühlte Erde ist fest und kaum von der umgebenden Erde zu unterscheiden. Wenn das Loch länger offen bleibt und untergraben wird, also die Erde am Loch locker ist und darunter einfach ein Ersatztunnel entsteht, ist es ein Maulwurfsbau und muss in Ruhe gelassen werden. War die Verwühlprobe erfolgreich, öffnen Sie zum Bau hin, wo verwühlt wurde nochmals den Gang und stellen Sie da die Falle hinein und öffnen Sie die verwühlte Stelle nochmal. Die Wühlmaus kommt dann um das Loch zu schließen und bleibt in der Falle hängen. Ein Köder ist nicht nötig. Sollten Ihre Fallen zugewühlt werden, dann seien Sie vorsichtiger beim Aufstellen, dass Sie den Gang nicht zu weit öffnen, denn die Wühlmaus schließt das Loch wo zu viel Luft an falscher Stelle in das Gangsystem kommt. Denn die menschgemachten Löcher beeinflussen die Luftzirkulation im Bau negativ.
Normalerweise sind es wenige Wühlmausbaue pro Garten, auch wenn der Schaden groß ist. Die Einzelbaue sind 10 bis 85 m lang. Deswegen kann es sein, dass nicht alle Fallen ein Wühlmaus fangen, wenn durch die Bauröße mehrere Fallen in einem Bau sind, da die Baue nur von einzelnen Wühlmäusen bewohnt werden. So ein Bau kann sich auf 35 - 50 m² ausbreiten. 
Verwenden Sie nur Fallen, die sind kostensparend und wiederverwendtbar und im Gegensatz zu Giften keine Gefahr für Sie und die Umwelt. Ein Greifvogel muss nur wenige vergiftete Mäuse fressen um zu sterben. Setzen Sie deswegen nie Gift sondern immer mechanische Fallen ein.

Holunderfrüchte, Ebereschenfrüchte und Sonnenblumenköpfe sammeln

Jetzt anfallende Früchte von Holunder und Eberesche sammeln und trocknen. Diese sind ein gutes Winterfutter für die Singvögel. Dort können Sie dem übrigen Futter beigemischt werden und versorgen die Vögel mit Vitaminen und stärken sie. Auch abgeblühte, mit Samen versehene Sonnenblumenköpfe können nun gesammelt und für die Winterfütterung getrocknet werden. 

Bleichsellerie einwickeln

Sie können den Blattsellerie nun mit Pappe umwickeln, so dass diese eng anliegt und die Stiele vor Licht geschützt sind, aber die Blätter am Stielende oben heraus schauen. Umwickeln Sie sie mehrfach, so dass kein Licht durch Ritzen an die Stiele kommt. Sie können auch Papprollen darüber fädeln, was aber nur bei kleinen Pflanzen geht.  Der so gebleichte Sellerie ist bei der Ernte zarter und schmackhafter. 

Gurkensamen ernten

Wenn Sie keine Hybrid-Gurken verwendet haben, können Sie aus reifen bis überreifen Früchten die Samen für die Aussaat im Folgejahr entnehmen. Bei Hybrid-Gurken können Sie das zwar auch, aber da entsprechen die Samen nicht den Früchten sondern deren Elternlinien.
Dadurch kommen Sie an eine bunte Auswahl an Gurkensorten. 

Fallobst aufsammeln

Die Maden des Apfelwicklers kriechen aus den auf die Erde fallenden Früchten heraus. Sie müssen das Fallobst binnen Stunden aufsammeln, sonst sind die Raupen auf und davon und verstecken sich irgendwo und schädigen Ihre Äpfel im Folgejahr. 
Birnenknospenstecher
Der schwarze Käfer mit dem weißen Querband auf den Flügeldecken der für das Absterben der Birnenknospen zuständig ist, wird jetzt aktiv und beginnt mit der Paarung. Legen Sie an einem ruhigen, sonnigen Tag ein Laken oder eine Folie unter den Birnbaum und schütteln Sie ihn. Sammeln Sie die herunterfallenden Käfer ein und ertränken diese. 

Winterfütterung vorbereiten

Jetzt ist die beste Zeit des Jahres für Singvögel, überall gibt es Samen und Früchte, die sie fressen können. Damit die Singvögel sich jetzt schon an die Winterfütterungsstellen gewöhnen, sollten Sie schon Futterhäuschen vom letzten Jahr mit heißem Seifen-Wasser säubern und dann mit Sämereien bestücken.