Phosphordüngung an Obst

Vor allem auf Sandböden tritt manchmal ein Phosphormangel bei Obst auf. Deutliches Zeichen sind kleine schorfige Früchte und häufig der Abwurf aller Früchte vor der Ernte. Sie können dagegen mit "Superphosphat" düngen oder sie graben im Wurzelraum Löcher in die Erde und füllen dort Kompost auf (z.B. 5 Löcher mit 10 Liter Kompost für einen Baum mit 3 m Kronendurchmesser). Kompost ist ein Mehrnährstoffdünger. So gelangt der darin enthaltene Phosphor oder auch Spurenelemente schnell an die Wurzel.
Wer in diesem Jahr noch schnell etwas unternehmen will, kann auch einen flüssigen Mehrnährstoffdünger mit Spurenelementen nehmen und ihn doppelt so stark wie Angegeben verdünnen und dann direkt auf die Blätter des Baumes spritzen. Mit dieser Blattdüngung kommen alle Nährstoffe schneller in die Pflanze als über Boden und Wurzel. Langfristig 

Schwarze Bohnenlaus

An Dicken Bohnen im Garten und vor allem deren Triebspitzen breitet sich die schwarze Bohnenlaus aus. So zeitig im Jahr sind die Nützlinge noch nicht richtig munter und helfen kaum bei der Bekämpfung. Befallene Stellen an den Pflanzen können Sie mit einer 5%igen Seifenlösung einsprühen. Diese vernichtet alle getroffenen Läuse, ohne die Pflanze zu beschädigen und ohne Nützlinge zu gefährden.

Giersch bekämpfen

Der Frühling kommt und der Giersch (Aegopodium podagraria) macht sich schon wieder im Garten breit - wie wird man ihm los? Diese Staude ist mit ihren unterirdischen Ausläufern schwer zu bekämpfen. Im Gemüsebeet hilft nur Jäten, Ausstechen und Pflanzen setzen, die schnell einen dichten Bestand bilden. Wenn Sie ein neues Beet anlegen und eine Giersch-Fläche daneben haben, dann setzen Sie eine Wurzelsperre aus Blech oder Stein, die mindestens 20 cm in den Boden reicht. Selten wächst der Giersch tiefer und sie können ihn so gut abhalten. In Wiesen hilft nur auf den rasenmäher verzichten, denn im hohen Gras stirbt er nach 3 - 5 Jahren an Lichtmangel. Im Staudenbeet lässt er sich am einfachsten bekämpfen: Einfach deckende Stauden wie Hosta, Lungenkraut, Sedum, Frauenmantel oder Beinwell einsetzen und warten bis der bestand dicht ist. Dann nur noch die vereinzelten Blätter entfernen, die sich hindurch quälen und die Gierschpflanzen verhungern unter dem dichten Blätterdach.    

Kiwi als Spalier oder wie Wein schneiden

Eine Kiwi ist eine weit rankende Pflanze. Sie trägt  an den einjährigen Trieben - das heißt es macht keinen Sinn sie riesig werden zu lassen, da sie am Altholz nicht trägt. besser ist es sie kurz zu halten oder als Spalier zu schneiden. 

Vogel- und Insektenversorgung

Eine Vogeltränke im Garten aufstellen und Vogelfutter anbieten wird die Singvögel animieren in der Nähe Ihres Gartens zu brüten oder während der Brut zu jagen. Dadurch sehen Sie nicht nur mehr Vögel, es reduziert sich auch die Zahl Ihrer Schadinsekten erheblich.
Stellen Sie etwas geschützter eine Insektentränke auf. Durstige Insekten werden oft angriffslustig oder fressen Beeren und Früchte an, um an das wertvolle Wasser zu kommen.  
Wenn Sie jetzt schon eine Tränke einrichten, gewöhnen sich die Insekten daran und suchen nicht erst verzweifelt danach, wenn es wieder ein paar trockene Wochen gibt.
In offene Wasserfässer sollten Sie ein Brett schräg einklemmen, so dass hineingefallene Vögel wieder heraus klettern können. Machen Sie lieber einen Deckel drauf.

Goldfische oder Moderlieschen im Wasserfass

Mücken sind ein echtes Problem und sie legen ihre eier auch in Wasserfässern ab. Der Deckel verhindert zwar viel Befall aber nicht alles. Sie können mit ein paar Tropfen Seifenlösung die Oberflächenspannung des Wassers zerstören, so dass Mücken beim Versuch zu landen einfach untergehen, aber dies müssen Sie regelmäßig erneuern. Auch verschiedene Gifte für das Wasserfass müssen regelmäßig erneuert werden. Sie können auch die Öffnungen mit Insektenschutznetz verschließen, sollten aber dann darauf achten, dass das Regenwasser keinen Unrat mit sich führt und das Netz regelmäßig säubern, damit es nicht reißt.  Besser ist es einige Fische hineinzusetzen, die dann darin leben und die Mückenlarven jagen und fressen. Sie brauchen nicht zufüttern, nur sollten sie immer etwa 1/4 des Fasses mit Wasser gefüllt lassen. Im Winter können Sie die Fische dann im Gartenteich (wenn er tief genug ist) oder im Keller in einem Eimer (wenn er kühl ist) überwintern. 
Als Angler können Sie so ihre Köderfische unterbringen und gleichzeitig vermehren.